Windwächter von Aaron Rahe

Die Installation thematisiert unsichtbare Kräfte wie Wind und Gemeinschaft und macht sie im öffentlichen Raum erfahrbar. Eine bepflanzte Skulptur entwickelt sich über die Zeit weiter und verbindet Kunst, Natur und Beteiligung.
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, über das Verhältnis von Umwelt und Gesellschaft nachzudenken und es aktiv mitzugestalten.

 

Es entsteht eine Figur, ein amorpher Erdball, thronend auf stilisierten Gliedmaßen und in Pose geworfen – bei gleichzeitiger Deutungsfreiheit: Ein Klumpen schwingt sich in Heldenpose. (In einer etwa lebensgroßen Ausführung.) Erst mit der Zeit bilden sich auf dieser Figur Pflanzen, sprießt Gras, wachsen Flechten, Moose und Wildblumen. Denn der Wind trägt die Samen mit sich, unsichtbar und leise, die sich auf der Figur
absetzen und nicht entfernt werden. Löwenzahn, Unkraut, Giersch und Brennessel – es entsteht eine Art künstlerisches Hochbeet das wie eine Probe aufnimmt, was der Wind zu ihr trägt.

 

Eingeweiht wird die Installation am 19. August um 18 Uhr.

Bis zum 16. September wird der Windwächter in Gartlage/ Schinkel auf einer Grünfläche an der Straße “Am Bahndamm” zu sehen sein.