friedensgespräche.
Seit 1986 laden die Stadt und die Universität Osnabrück gemeinsam zu den Osnabrücker Friedensgesprächen ein – einer öffentlichen Diskussionsreihe, die Fragen der Friedensförderung und Friedenserhaltung ganz bewusst in den Mittelpunkt rückt. In zahlreichen Podiumsdiskussionen stellen sich Expert:innen aus Politik, Kultur, Medien und Wissenschaft den drängenden Themen unserer Zeit und bieten Raum für Reflexion und Dialog.
Thematisch breit aufgestellt, wurden in den letzten Jahrzehnten mehr als 200 Veranstaltungen durchgeführt. Ergänzt wird das Programm von rund 30 Konzerten unter dem Motto „musica pro pace“ – künstlerische Beiträge, die den Frieden mit Klang erlebbar machen. Die Veranstaltungsreihe ist damit ein fester, kulturell geprägter Bestandteil des öffentlichen Lebens in Osnabrück.
Das Format lebt von seinem Format: kontroverse Themen, verschiedene Perspektiven und prominente Gäste schaffen ein lebendiges Forum für den gesellschaftlichen Diskurs – ganz im Sinne einer gelebten Friedenskultur. Die Veranstaltungen finden meist im historischen Rathaus oder am Schloss statt und sind offen für alle Interessierten.
Vorschau auf die kommenden Veranstaltungen:
- 03. Oktober 2025 – Festvortrag “Europa sieht Deutschland” zum Tag der Deutschen Einheit mit Egils Levits, Präsident der Republik Lettland a. D. (11:00 Uhr, Aula der Universität, Schloss)
- 23. Oktober 2025 – Podiumsdiskussion „Klima- und Ressourcengerechtigkeit – Was müssen wir tun, was dürfen wir hoffen?“ mit Prof. Dr. Thomas Groß, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Baro Vicenta Ra Gabbert und Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (18:00 Uhr, Aula der Universität, Schloss)
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf uni-osnabrueck.de oder friedensstadt.osnabrueck.de.
