Osnabrücker Handschlag – “Miteinander feiern”

Am Sonntag, 9. August wird zum 4. Mal der Osnabrücker Handschlag mit einem vielseitigen Programm gefeiert.

Dieser Händedruck veränderte Europa: Am 6. August 1648 beschlossen die Gesandten per Handschlag rechtsverbindlich den Osnabrücker Friedensvertrag, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges einleitete. Den Handschlag würdigt die Stadt Osnabrück und das Bistum Osnabrück in Kooperation mit der Universität Osnabrück mit einem gemeinsamen Kulturprogramm an den historischen Orten. Dieses Jahr findet das Programm unter dem Motto „Miteinander feiern“ statt.

Die Tag beginnt mit einem Wandelgottesdienst um 12 Uhr in St. Marien, mit einer Prozession gegen 12.30 Uhr zum Dom St. Petrus. Das Rahmenprogramm besteht aus einem Outdoor-Escaperoom, Aufführungen der Stadtspieler im Rathaus, Führungen am historischen Stadtmodell und Kirchencafé im Mariengarten.

Den Abschluss bildet die Lesung “So bleibt etwas noch…” mit Rufus Beck um 17 Uhr. Bitte beachten Sie: Der Einlass in die Kirche ist ab 16:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht möglich, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Der Schauspieler erkundet in dieser musikalischen Lesung die unterschiedlichen Rollen, die das gemeinsame Feiern in den Verhandlungen über Krieg und Frieden einnehmen kann, angefangen von den Friedensfeiern nach Ende des Dreißigjährigen Krieges bis in die Gegenwart.

Musikalisch eindrucksvoll eingerahmt wird die Lesung durch Orgelmusik, in der Organist Stephan Lutermann im Dialog mit den Texten einen Bogen vom Barock bis in die Neuzeit spannt.

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Osnabrück, des Bistums Osnabrück, der Marienkirche, der Universität Osnabrück, des Forschungszentrum IKFN und des Literaturbüros Westniedersachen.

www.westfaelischerfrieden-os.de

Foto Rufus Beck: ©Christian Kaufmann 
Illustration: Handschlag Lambeg-Oxenstierna ©Peter Eickmeyer