20 Atelierhaus Nobbenburg

Das Atelier bewohnen aktuell neun Stipendiat*innen mit unterschiedlichsten Arbeitsweisen. Der Generationswechsel im Atelierhaus steht im Juli 2026 bevor, bei der Langen Nacht der Ateliers können die Prozesse der letztenmzwei Jahre ein letztes Mal in dieser Zusammenstellung gesehen werden. Die Kunstschaffenden freuen sich auf gemeinsame Gespräche.

Joosephine-Henriette Becker setzt sichin ihrer künstlerischen Arbeit mit Absurditäten und Gegensätzen auseinander. Besonders häufig geht es ihr um die Vereinigung von Widersprüchen oder Kontrasten. Mit expressiven Figuren, surrealen Szenerien oder Traum-Landschaften und Spiegel-Bildern zeigt sie die widersprüchlichen Ansprüche des Lebens auf.

Caroline Löwen bewegt sich stilistisch zwischen Surrealismus, abstrahierten Elementen sowie naturalistischen Details und Impressionismus, die sie in Malerei, Illustration und Animation zum Ausdruckbringt.

Die Arbeit von Luz Bustamante untersucht das Verhältnis zwischen Mensch und Natur aus einer feministischen, nichthierarchischen Perspektive. Dabei verbindet sie surrealistische Bildwelten mit symbolischen Elementen, die das Unbewusste ansprechen und dazu einladen, Träume im Alltag neu zu entdecken.

In seiner Kunst sucht Konstantin Sauer die Herausforderung des Neuen und die Grenzen des Bekannten. In seinen Arbeiten experimentiert er mit ungewöhnlichen Materialien und Ansätzen, um Kunst erlebbar zu machen. Er lädt die Betrachtenden humorvoll ein, Kunst aus einem neuen Blickwinkel zu entdecken.

Zoé Pehlke zeigt vorrangig skulpturale Arbeiten, welche innerhalb der letzten Jahre entstanden sind. Der Fokus ihrer Arbeitsweise liegt zumeist auf dem Erproben und Erforschen von Materialien des Alltags und dem Hinterfragen von Grenzen, sowie festen Bedeutungszuschreibungen.

Emily Witte arbeitet in den Bereichen Malerei, Textilkunst, Zeichnung, Performance, Film und Text.

Vivian Isabelle Blum ist eine vielseitige Künstlerin. Eine Zeit lang fokussierte sie sich auf abstrakte, expressive Selbstporträts. Diese zeigten ihre emotionalen Lagen. Diese Reihe diente als Form der Kommunikation. Die neueren Werke sind farbenfroher und bilden die Erinnerungen an Kindheitsfantasien ab. Die großformatigen Mixed Media Werke lassen Betrachter*innen in diese Welt spielerischeintauchen.

Foto: Zoe Pehlke