Landrätin Anna Kebschull, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Klaus Rosenau, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Münster reichen einander in der Friedenskette23 in Ladbergen die Hände. Foto: Janin Arntzen

Friedenskette zwischen Osnabrück und Münster

Von Rathaus zu Rathaus haben sich die Menschen zwischen Osnabrück und Münster zu einer Friedenskette zusammengeschlossen. Nach Angaben der Veranstalter, der Osnabrücker Friedensinitiative und dem Friedensforum Münster nahmen 25.000 Menschen an der Aktion teil. In Ladbergen, etwa an der Grenze zwischen dem Osnabrücker Land und dem Münsterland reichten sich Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Klaus Rosenau, Bürgermeister aus Münster, die Hände.

„Frieden ist nicht selbstverständlich“, sagt Katharina Pötter, „ich bin sehr stolz auf die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, dass sie für die Menschen, die Krieg ertragen müssen, ein Zeichen setzen.“ Die Kette schloss sich am ersten Jahrestag des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine. „Gerade heute ist es wichtig, den Ukrainerinnen und Ukrainern zu zeigen, dass wir als Friedensstadt solidarisch mit ihnen sind.“

Auf 50 Kilometern standen Männer, Frauen und Kinder an der Straße, bildeten eine Kette, hielten eine Schweigeminute ab und sangen gemeinsam „Give peace a chance“ von John Lennon.

Foto: Landrätin Anna Kebschull (5. v. l.), Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (6. v. .) und Klaus Rosenau (3. v. r.), stellvertretender Bürgermeister der Stadt Münster, reichten sich in Ladbergen die Hände. © Janin Arntzen/Stadt Osnabrück